Frakturschrift mit der Aufschrift „Alter Bauernkalender“ auf hellem Hintergrund
Ein langer, dünner schwarz-weißer Streifen mit einem grauen Mittelstreifen und kleinen schwarzen Markierungen an beiden Enden.

Herzlich willkommen

Die Steiermark besitzt einen Schatz, über den kein anderes Land in Europa verfügt. Nirgendwo anders hat sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts ein ursprünglich für Analphabeten hergestellter, kleiner Kalender in Buchform fast unverändert bis zur Gegenwart erhalten. Und seit Jahrhunderten hat er auch einen eigenen Namen, nämlich

„der Mandlkalender“.

Diesen Namen hat er nach den "Mandln", den Halbfiguren der männlichen und weiblichen Heiligen bekommen, die den fortlaufenden Reigen über den Monatstagen und Wetterzeichen bilden.

Drei mittelalterliche Figuren in farbenfrohen Gewändern stehen auf Gras unter Symbolen von Sonne, Sternen und Mond.
Ein roter Löwe hält gelbe Stifte neben dem Wort „Gallu“ auf weißem Hintergrund.

Vor hundert Jahren hat ihn schon der aus der Waldheimat stammende Dichter Peter Rosegger in seinem Buch über das Volksleben in der Steiermark gepriesen und auf seinen vielen Vortragsreisen den Zuhörern in den verschiedenen Nachbarländern vorgestellt.


In manchen Häusern war er früher das einzige Buch, das alljährlich erneuert die Hausbewohner erreichte.